Zertifikat der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation 2007 - DINI

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Ketelhut, Barbara:

Zur Bedeutung von Strafe im Kontext struktureller Gewalt : Weibliche und männliche Erfahrungen in der Sozialisation

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http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:960-opus-1323
URL: http://opus.bsz-bw.de/fhhv/volltexte/2008/132/
Sonstige beteiligte Körperschaft bzw. Institution (Sponsor, Organisator etc.): Evangelische Fachhochschule Hannover
Institut: Fakultät V - Diakonie, Gesundheit und Soziales
Dokumentart: Buch (Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 13.08.2008
Kurze Inhaltszusammenfassung auf Deutsch Bestrafungen gehören seit „Erfindung“ der Kindheit zu einem wesentlichen Bestandteil der Kindererziehung bis heute. Bestraft werden sowohl Jungen als auch Mädchen, wenn auch für unterschiedliche Taten. Zwar ist z.B. in der jüngeren Geschichte die körperliche Gewalt in der Schule verschwunden und seit kurzem auch zumindest formell im Elternhaus, dennoch werden Kinder immer noch bestraft. Alle Menschen haben als Kinder Strafen am eigenen Leibe und/oder in der eigenen Seele zu spüren bekommen oder waren zumindest Zeugen derselben. Wie also lernen Jungen und Mädchen mit Strafen umzugehen, sie anzunehmen oder sich in bestimmten Fällen zu distanzieren, ohne sie als solche infrage zu stellen? Und welche gesellschaftlichen Regelungen werden über Strafe vermittelt? Diesen Fragen geht die Autorin mit Hilfe der qualitativen empirischen Forschungsmethode der Erinnerungsarbeit (nach Frigga Haug 1990) nach.
Kontrollierte Schlagwörter (Deutsch): Geschlechterforschung , Sozialisation , Gewalt , Männlichkeit , Weiblichkeit , Strukturelle Gewalt , Strafe , Erziehung
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie
Schriftenreihe: efh-papers
Bandnummer: 05-004
Urheberrecht: Hinweis zum Urheberrecht