OPUS W Elektronische Hochschulschriften der
Pädagogischen Hochschule Weingarten und der
Hochschule Ravensburg - Weingarten

Eine Dienstleistung der
Hochschulbibliothek Weingarten

Häufig gestellte Fragen

Nutzung Einbringen


  • Was ist OPUS W?

  • OPUS W ist das Online Publikations-System. Es bietet Angehörigen der Hochschulen die Möglichkeit, elektronisch erzeugte Dokumente im WWW zu veröffentlichen, so daß gezielt nach ihnen gesucht werden kann.


  • Können Dokumente in OPUS W auch an einer anderen Stelle veröffentlicht werden?

  • Die Autoren als geistige Schöpfer der Dokumente besitzen nach dem Urheberrechtsgesetz alle Verwertungsrechte. Wenn ein Dokument zuerst in OPUS W veröffentlicht wird, so tritt der Autor ein nicht-ausschliessliches Verwertungsrecht an die Hochschulbibliothek Weingarten ab, d.h. er kann das Dokument beliebig an anderer Stelle (z.B. in einer wissenschaftlichen Zeitschrift oder als Monographie) veröffentlichen.
    Wenn Dokumente in OPUS W eingebracht werden sollen, die bereits an anderer Stelle veröffentlicht wurden, dann hängt diese Möglichkeit von den Vereinbarungen ab, die der Autor mit der veröffentlichenden Stelle (i.d.R. einem Verlag) getroffen hat. Zahlreiche Verlage erlauben die elektronische Parallelpublikation, sofern es sich um einen universitären Non-profit-Server (wie OPUS W) handelt. Die Detailregelungen in einem Veröffentlichungs- oder Autorenvertrag sind letztlich Verhandlungssache. Einen überblick über Standardrichtlinien von Verlagen in diesem Punkt bieten die Datenbanken

    Einen sehr guten Überblick und viele weiterführende Links zu diesem Thema bietet die Copyright-Seite des E-Doc-Servers der Max-Planck Gesellschaft.


  • Können Dokumente in OPUS W geändert oder gelöscht werden?

  • Die Möglichkeit, Dokumente zu ändern oder zu löschen ist prinzipiell nicht vorgesehen. Dies garantiert die Authentizität der Dokumente, die damit gedruckten Publikationen vergleichbar sind. Löschungen können nur auf Wunsch des Verfassers von den zuständigen Mitarbeitern der Universitätsbibliothek durchgeführt werden, falls beispielsweise bei einer Parallelveröffentlichung Konfliktsituationen mit kommerziellen Verlagen auftreten. Von Löschungen ausgenommen sind Dissertationen, bei denen die Veröffentlichung in Erfüllung der in der Promotionsordnung festgelegten Veröffentlichungspflicht erfolgte. Wünscht der Verfasser eine Korrektur, so muß er das geänderte Dokument neu einbringen. Dies entspricht dem Vorgang einer Neuauflage bei gedruckten Publikationen.


  • Wie lange bleiben die Dokumente online verfügbar?

  • Zunächst ist hier (gerade auch wegen der Zitierfähigkeit - s. nächste Frage) keine zeitliche Beschränkung der Verfügbarkeit vorgesehen. Die Verfügbarkeit soll so lange wie möglich gewährleistet werden. Aus diesem Grund arbeitet OPUS W auch mit der Deutschen Bibliothek zusammen. Für Dokumente, deren Gültigkeit per se befristet ist (wie z.B. bei Prüfungsordnungen), können jedoch Ausnahmen gemacht werden.


  • Sind Veröffentlichungen in OPUS W zitierfähig?

  • Veröffentlichungen in OPUS W sind konventionellen Veröffentlichungen prinzipiell gleichwertig und damit auch zitierfähig. Da es sich aber um eine relativ neue und rasch verlaufende Entwicklung handelt, wird diese Meinung von vielen Seiten noch angezweifelt bzw. abgelehnt. Das häufigste Argument gegen das Zitieren elektronischer Quellen ist die fehlende Sicherheit und Dauerhaftigkeit des Zugriffs auf diese Quellen. Eine Lösung dieses Problems ist die Einführung sogenannter Persistent Identifier (PI). Für ein Dokument, das einen Persistent Identifier besitzt, kann dauerhaft der Zugriff und damit die Referenzierbarkeit gewährleistet werden. Gleichzeitig wird mit der Verwendung von Persistent Identifiern der Schutz von Rechten an elektronischen Publikationen organisiert und verwaltet.
    Im Projekt EPICUR wird bei der Deutschen Bibliothek (DDB) ein nationaler Resolving-Dienst für einen definierten Namensraum von Uniform Resource Names (URN), die sogenannte National-Bibliography-Number (NBN), eingerichtet. Im Rahmen von OPUS W werden Uniform Resource Names erzeugt und bei der Deutschen Bibliothek registriert. Für Mozilla existiert bereits ein Plug-In, mit dem URNs direkt in den Browser eingegeben und aufgelöst werden können.
    Formale Anleitungen und Hilfestellungen bezüglich des Zitierens elektronischer Quellen geben die Richtlinien der Modern Language Association und der Internationalen Standard ISO 690-2.


  • Wie sollten Veröffentlichungen in OPUS W zitiert werden?

  • In Anlehnung an die ISO 690-2 sollten elektronische Publikationen folgendermaßen zitiert werden.

    Bsp. mit URN:
    Seitz, Sabine:
    Analyse der transportgesteuerten Genregulation anhand des Mlc-PtsG Systems von Escherichia coli [online]
    Konstanz, Univ., Diss., 2005 [zitiert 21. Februar 2006]
    <http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:352-opus-16775>

    Bsp. mit URL:
    Holzinger, Katharina; Knill, Christoph:
    Competition and Cooperation in Environmental Policy [online]
    First publ. in: Journal of Public Policy 24 (1), 25-47, 2004 [zitiert 15. Okt.2006]
    <http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2006/1859/>

    Als Datum ist dabei der letzte Aufruf der Quelle durch den Zitierenden zu verstehen


  • Wie können die Dokumente angeschaut werden?

  • Die Dokumente von OPUS W liegen im PDF-Format vor. Um sie anschauen zu können, benötigt man den Acrobat Reader, der als Plug-In zum Browser installiert wird. In diesem Fall erscheint ein PDF-Dokument innerhalb des Browsers. Ansonsten kann der Browser so konfiguriert werden, daß der Acrobat Reader automatisch mit dem Dokument als externes Fenster geöffnet wird.


  • Können die Dokumente ausgedruckt werden?

  • Die Dokumente können mit Hilfe des Acrobat Reader ausgedruckt werden.


  • Können Dokumente kopiert und von anderen widerrechtlich benutzt werden?

  • Die Dokumente können auf lokale Rechner kopiert werden. Das Format PDF bietet jedoch den Vorteil, daß je nach den Wünschen des Verfassers die Funktionen Text markieren bzw. kopieren (Text/Grafik auswählen) unterbunden werden können. Falls der Diebstahl geistigen Eigentums geplant sein sollte, bedeutet dies, daß er - wie im Fall einer gedruckten Veröffentlichung - durch Abschreiben zu erfolgen hat, also nicht prinzipiell erleichtert wird. Die Gefahr der widerrechtlichen Nutzung einer Veröffentlichung ist mithin nicht größer als bei konventionellen Publikationen.


  • Wie kann die Funktion Text markieren bzw. kopieren (Text/Grafik auswählen) in PDF-Dokumenten unterbunden werden?

  • Diese Funktion kann nur mit Hilfe von Acrobat Exchange unterbunden werden. Diese kostenpflichtige Software erlaubt es, das PDF-Dokument mit Sicherheitsinformationen zu versehen.


  • Wer kann Dokumente in OPUS W einbringen?

  • Prinzipiell jeder Angehörige (Lehrende, Lernende und Forschende) der Pädagogischen Hochschule Weingarten oder der Hochschule Ravensburg-Weingarten über ein HTML-Formular.


  • Welche Dokumente können in OPUS W eingebracht werden?

  • Alle Dokumente, die für die Pädagogischen Hochschule Weingarten oder der Hochschule Ravensburg-Weingarten von Belang sind und nicht lediglich tagesaktuellen Bezug haben. Dazu gehören Studien-, Forschungs-, Prüfungsarbeiten (Bachelor-, Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften), Lehrunterlagen, Aufsätze, Berichte, Konferenzbeiträge, Prüfungsordnungen u.v.a.m. Nicht eingebracht werden sollten Vorlesungsverzeichnisse, Vortragsankündigungen, Gesprächsnotizen, Einladungen u.ä.


  • Müssen die Dokumente in irgend einer Form zum Einbringen vorbereiten werden?

  • Die Dokumente sollen in einem einheitlichen, plattformunabhängigen Dokumentformat angeboten werden. Dieses Format ist PDF (Portable Document Format), da es derzeit die meisten Vorteile bietet. Andere Entwicklungen wie beispielsweise das Format SGML bzw. XML sollen jedoch im Auge behalten werden, so daß ein Wechsel des Dokumentformats möglich ist, wenn sich eine einfachere und komfortablere Möglichkeit findet. Derzeit muß das Dokument in das Format PDF konvertiert werden, bevor es in OPUS W eingebracht werden kann.


  • Wie kann ich Dokumente in OPUS W einbringen?

  • Dies kann jeder tun, der über einen beliebigen Zugang zum WWW verfügt. Dazu muß man lediglich das vorbereitete Dokument auf dem lokalen Rechner und das entsprechende Anmeldeformular aufrufen.
    In das Formular müssen einige Angaben eingetragen werden, die das Dokument beschreiben, dann können diese Angaben und das Dokument selbst in einen Zwischenspeicher kopiert werden. Nach einer Qualitätskontrolle durch Mitarbeiter der Universitätsbibliothek wird das Dokument dann im WWW freigegeben.


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    Letzte Änderung: 27.01.12