OPUS W - Planung eines Konzepts zur digitalenSignatur, mit juristischer Gültigkeit in einem großen Unternehmen - Thiel, Tobias

OPUS W Elektronische Hochschulschriften der
Pädagogischen Hochschule Weingarten und der
Hochschule Ravensburg - Weingarten

Eine Dienstleistung der
Hochschulbibliothek Weingarten

Eingang zum Volltext in OPUS W

Hinweis zum Urheberrecht

Diplomarbeit, Magisterarbeit, Wiss. Hausarbeit zugänglich unter
URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:747-opus-311
URL: http://opus.bsz-bw.de/hsbwgt/volltexte/2007/31/


Planung eines Konzepts zur digitalenSignatur, mit juristischer Gültigkeit in einem großen Unternehmen

Thiel, Tobias


pdf-Format:
Dokument 1.pdf (5.910 KB)
SWD-Schlagwörter: Elektronische Unterschrift
CCS - Klassifikation: E.3 DATA E
Institut: Fakultät Elektrotechnik und Informatik
DDC-Sachgruppe: Informatik
Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Wiss. Hausarbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 06.06.2007
Kurzfassung in Deutsch: Seit Mitte der neunziger Jahre ist für die meisten Menschen das Internet kein
Fremdwort mehr. Immer mehr Personen nutzen es um Informationen zu
sammeln, Emails zu versenden oder sogar Online einzukaufen. Durch das
große Interesse Vieler ist es zu einem riesigen, weltumspannenden Netz
geworden, das ein einzelner nur sehr schlecht überblicken kann.
Von seinen Ursprüngen, einem militärischen und später einem
wissenschaftlichen Hochschulnetz, scheint nicht mehr viel übrig geblieben zu
sein. Heute tummeln sich alle Gruppierungen unserer Weltbevölkerung im
elektronischen Netz. Von Privatpersonen über Vereine,
Glaubensgemeinschaften, Wirtschaftsunternehmen bis hin zu Regierungen ist
alles vertreten, was einen Anschluß in diese virtuelle Welt hat. Vor allem aber
sind es viele große Firmen, die die neue Internettechnologie nutzen um
Verbindungen zu ihren Zweigstellen und Geschäftspartnern auf der ganzen Welt
zu pflegen.
Email und Datenaustausch sind in Firmen schon längst gang und gebe. Heute
geht es um moderne zukunftsweisende Techniken wie Videokonferenzen,
shared Engineering und den Aufbau weltweiter Verzeichnisdienste. Immer mehr
Firmen stellen ihre Daten unternehmensweit zur Verfügung. Dadurch rückt die
Welt immer näher zusammen.
1492 war Kolumbus fast zwei Monate unterwegs, bis er nach seiner Abfahrt in
Spanien wieder auf festes Land treffen sollte. Danach dauerte es noch mehr als
350 Jahre bis Europa über ein Seekabel (Abbildung 0.1) mit Amerika verbunden
war. Etwa 16½ Stunden wurde damals für die Datenübermittlung zwischen
beiden Endknoten benötigt. Heute werden in wenigen Sekunden Daten
zwischen Europa und Amerika verschoben. Über den neu eingerichteten DE-
CIX Netzknoten (Deutscher Commercial Internet Exchange) fließen täglich
mehrer Terabyte Daten. Die Zeiten haben sich gewandelt. Aus einer fast nicht
finanzierbaren Pionierarbeit hat sich eine zuverlässige und bezahlbare
Netzstruktur entwickelt. Diese kann weitaus mehr Daten übermitteln als es in
den ersten Tagen überhaupt vorstellbar war.
Im Rahmen dieser weltweiten Globalisierung gilt heute immer mehr die Devise:
„Data is money“. Daten sind das „stille“ Kapital unserer Iformationsgesellschaft geworden. Dieser Entwicklung zufolge müßte man glauben, daß es nichts geschützteres gibt, als Daten im Internet. Das Gegenteil Abbildung 0.1
ist der Fall. Erschreckender Weise wird das naive Sicherheitsempfinden vieler
Menschen erst angekratzt, wenn sensible Daten wie Überweisungen, Kontostände oder die Angabe einer
Kontonummer im Internet übertragen wird.
Durch das Internet sind der Betriebs- und Wirtschaftsspionage viele neue Türen geöffnet worden.
Verantwortung für die Sicherheit und rechtliche Gültigkeit muß jeder selbst übernehmen. Daten werden in
den meisten Fällen im Klartext über elektronische Netze verschickt. E-Mails oder Internet – Abfragen
abzuhören ist selbst für einen geübten Laien heute kein Problem mehr. Auch das verfälschen von Daten
wird vom Empfänger ohne den Einsatz zusätzlicher Software nicht erkannt. Aus diesem Grund war es bis
vor kurzer Zeit nicht möglich rechtskräftige Verträge im Internet abzuschließen.
Digitale Signaturen schaffen hier Abhilfe. Sie garantieren die Unverfälschtheit eines Dokuments und die
Feststellung des Unterzeichners. Durch den Einsatz digitaler Signaturen kann verhindert werden, daß ein
Dokument während der Übertragung unbemerkt verändert wird. Neue gesetzliche Regelungen ermöglichen
seit kurzer Zeit den rechtlich gültigen Vertragsabschluß über das Internet.


Bibliothek | Home | Suchen | Veröffentlichen | Hilfe | English
Fragen und Anregungen an die Bibliothek
Letzte Änderung: 14.03.07