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Körper - Gefühl

  • In diesem Artikel beschreibt Helen Guhde ihre eigenen Erfahrungen, nachdem ihr die Diagnose AIS-Intergeschlechtlichkeit mitgeteilt wurde. Sie berichtet beispielsweise von der Geheimhaltung und Tabuisierung ihres intergeschlechtlichen Körpers durch ihre Eltern, der zu einem massiven Vertrauensverlust führte. Sie beschreibt, dass sie dennoch in ihrem Leben viele positive Erfahrungen hinsichtlich ihrer Intergeschlechtlichkeit machen konnte und insbesondere die Diskrepanz zwischen ihren eigenen Erfahrungen und den vieler anderer intergeschlechtlicher Menschen sie dazu bewegte sich in der Communityarbeit zu engagieren. Sie plädiert für eine bessere Betreuung der Eltern bei der Geburt eines intergeschlechtlichen Kindes sowie für eine grundsätzlich neue Aufklärungspolitik zum Thema Sexualität, um die Stigmatisierung und Pathologisierung intergeschlechtlicher Körper abzubauen.

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Metadaten
Verfasserangaben:Helen Guhde
Titel des übergeordneten Werkes (Deutsch):(K)ein Geschlecht oder viele. Transgender in politischer Perspektive
Untertitel (Deutsch):Leben in einer intersexuellen Realität
Verlag:Querverl.
Verlagsort:Berlin
Herausgeber*in: polymorph
Dokumentart:Wissenschaftlicher Artikel
Sprache:Deutsch
Jahr der Fertigstellung:2002
Datum der Freischaltung:01.02.2021
Auflage:1. Aufl.
Erste Seite:45
Letzte Seite:52